Ernährung - Mineralen
Mineralstoffe, im Alltagsgebrauch irreführend oft auch kurz Minerale genannt, sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann; sie müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus; Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.
Da die Mineralstoffe nicht organisch und die Elemente meist als Ionen oder in Form anorganischer Verbindungen vorliegen, sind sie anders als einige Vitamine gegen die meisten Zubereitungsmethoden unempfindlich. Zum Beispiel können sie durch Hitze oder Luft nicht zerstört werden. Viele von ihnen können allerdings durch übermäßig langes Kochen in zu viel Wasser aus der Nahrung ausgelaugt werden, wenn das Kochwasser nicht verzehrt, sondern weggeschüttet wird.
Einteilung und Übersicht
Man unterscheidet einerseits Mengenelemente und Spurenelemente (Konzentration im Körper), andererseits die Bau- und die Reglerstoffe (Funktion im Körper). Die Mengen- oder Makroelemente kommen, wie ihr Name schon sagt, in relativ hohen Konzentrationen im Organismus vor, mit mindestens 50 mg pro kg Körpergewicht. Die Spuren- oder Mikroelemente sind in einer relativ geringen Konzentration vorhanden, weniger als 50 mg pro kg Körpergewicht. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor zählen zu den Baustoffen. Eisen, Jod, Kupfer gehören zu den Reglerstoffen.
Mengenelemente
Spurenelemente
Tagesbedarf für Erwachsene - 19-65 Jahre
Quelle: Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
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Legende
| Maß | Wert |
|---|---|
| mg | milligram (mg, milligram - ein tausendstel (1/1,000) gramm) |
| µg | microgram (microgram - ein millionstel (1/1,000,000) gramm) |
| ng | nanogram (ein billionstel (1/1,000,000,000) gramm) |
| 1 μg | 40 IU |
| 1 IU | 0.025 μg |
