Gesundheit stärken mit der Sauna im Winter

Dass die finnische Sauna gesund für den menschlichen Körper ist, und dies in mehr als nur einer Hinsicht, ist schon länger bekannt. Nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele, die nach Entspannung vom hektischen Alltag sucht, ist sie doch ein Ort der Ruhe abseits der Hektik des Alltags. Ob alleine oder auch mit Freunden oder Familie, die traditionelle Sauna ohne modische Lichter und Düfte, sondern nur klassisch mit Birkenzweigen und Wasseraufgüssen auf geheizten Steinen, ist für viele immer noch der beliebte Sauna – Klassiker schlechthin, der manchmal sogar im Rahmen einer geschäftlichen Beziehung als Ort des Austauschs dient.

Aber auch die moderne Sauna, bei der das Saunieren häufig heutzutage in ein echtes Luxuserlebnis verwandelt wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Essenzielle Öle für entspannende Düfte oder gefärbtes Licht sorgen kombiniert für ein ganz besonderes Ambiente. Aber, ob man es nun eher schlicht traditionell mag oder doch eher modern mit luxuriösen Erweiterungen bevorzugt, einst bleibt gleich: die Sauna ist gesund.

Wieso ist eine Sauna gesund?

Sauna im WinterDie feuchte Wärme, welche innerhalb der Wände einer Sauna erzeugt wird, wirkt wohltuend und heilend.

Von der Kombination aus Feuchtigkeit und Hitze, wie man sie in der Sauna erlebt, ist schon länger bekannt, dass diese effektiver wirkt als Heilmethoden, welche auf eine trockene Hitze setzen. Dies kannst du auch leicht selber für dich entdecken und spüren, wann immer du ein warmes Bad nimmst oder auch durch die warmen feuchten Hände eines Masseurs. Genau diese feuchte Wärme sorgt unvergleichbar für:

  • Eine Steigerung der Zirkulation unseres Lebenssaftes, denn Wärme erweitert die Blutgefäße, das Blut kann besser zirkulieren, was zur Körperheilung beiträgt, z.B. dadurch, dass Giftstoffe besser abtransportiert werden können.
  • Die Hautreinigung – durch das Schwitzen werden Hautporen erweitert und tief von innen gereinigt, der fließende Schweiß hilft dabei beim Abtransport toter Hautzellen. Durch die gute Durchblutung wird die Haut weicher und erhält eine gesunde Farbe.
  • Das Öffnen der Atemwege, die Schleimhäute werden befeuchtet, sodass der Schleim flüssiger wird und vom Körper leichter abtransportiert werden kann. Die Atemwege werden dadurch befreit, was gerade bei Bronchialerkrankungen sehr positive Effekte hat.
  • Erleichterung bei Muskelschmerzen, denn die feuchte Wärme hilft, Muskeln zu entspannen und so von Schmerzen durch Verkrampfungen oder Verknotungen im Muskelgewebe zu befreien.
  • Den Abbau von Stress und Anspannung – Stress, Anspannung und Nervosität wirken sich eventuell auf unseren ganze Körper nachteilig aus, die entspannende Wirkung der Sauna hilft dabei diese Spannungen zu lösen und Stress abzubauen – mit positivem Effekt auch für unser körperliches Wohl.

Bereits die Anregung der Zirkulation in unserem Körper unterstützt unseren Körper dabei, sich durch seine natürlichen Mechanismen selbst zu heilen. Das Immunsystem wird gestärkt und die Versorgung mit Sauerstoff erhöht. Gerade in den Wintermonaten, wo viele Viren, und keineswegs nur Erkältungs- und Grippeviren unterwegs sind, ist die Sauna so auch eine gesunde Art der Vorbeugung.

Kalt sollte man dabei allerdings nicht in eine Sauna eintreten, vorab sollte man eine warme Dusche nehmen, um so die Körpertemperatur erst mal zu normalisieren. Nach Beendigung einer Sauna sollte man den Körper dann entsprechend langsam herunterfahren und zunächst etwas frische Luft genießen, bevor man unter eine kalte Dusche geht. Da man in der Sauna naturgemäß viel schwitzt, sollte man anschließend unbedingt viel Wasser trinken, um dem Körper das verlorene Wasser wieder zurückzuführen. Ohnehin bedeutet das Saunieren sich Zeit nehmen, nach dem Saunagang braucht der Körper unbedingt etwas Ruhe.

Obwohl die Sauna an sich gesund ist, so gibt es natürlich auch Ausnahmen. Menschen mit Vorerkrankungen sollten unbedingt vorab mit ihrem Arzt reden, ob eine Sauna auch für sie geeignet ist.

Wie oft brauchen wir eine Sauna zu nehmen?

Eine Sauna besteht meistens aus mehreren Sitzungen, etwas 2 bis 3, jede Sitzung dauert dabei um die 15 Minuten. Bereits einmal die Woche hat dabei einen positiven Effekt auf das Immunsystem, was wie erwähnt, besonders nützlich im Winter ist, vor allem weil das Immunsystem oftmals in dieser Zeit geschwächt ist. Wer im Winter in die Sauna geht, bleibt oft gesünder und hilft seinen Körper so, die Erkältungs- und Grippesaison viel besser zu überstehen. Sollte es einem aber trotzdem erwischt haben, so ist der Saunagang selbstverständlich tabu, nicht nur, aber auch aus Rücksichtnahme auf andere Saunabesucher.

Auch Rheumaleidende, die sowieso oft mehr Schmerzen durch die kältere Jahreszeit verspüren, können von der Sauna im Winter profitieren und Schmerzen reduzieren.

Ein Gang in die Sauna lohnt also, auch um einen kleinen Urlaub vom Alltag einzulegen und sich selber einfach eine Auszeit zu geben.

www.tchibo.de

Unsere Besucher interessieren sich auch für:

.

Kommentare geschlossen.