Welches Öl für Haut und Haare?

Es gibt verschiedene Öle, die im Kosmetik- und Wellness Bereich verwendet werden. Welche Unterschiede gibt es aber zwischen diesen Ölen, und welche sind geeignet für einen bestimmten Zweck? Diese können als Massageöl Basis verwendet werden, für eine Haarkur, Körperpflege, Fußpflege oder auch zur Gesichtspflege, und für jeden dieser Bereiche eignet sich eine andere Art von Zutat.

Mandelöl

Ein Liebling in der Kategorie Öle. Mandelöl hat seinem Platz als einer der festen Favoriten, ist doch Mandelöl sehr leicht und sehr hautverträglich. Als Massageöl hält seine geschmeidige Wirkung viel länger an als die der dickeren Öle und sorgt dabei zudem für Entspannung pur. Mandelöl ist sehr gut geeignet für trockene und sensible Haut. Es ist nahrhaft, weichend und beruhigend.

Weizenkeimöl

Etwas schwerer als Mandelöl, bietet auch Weizenkeimöl Nahrung und weichende Eigenschaften für die Haut. Reich an dem verjüngenden Vitamin E ist dieses Öl eine sehr gute Wahl für trockene und reife Haut und eignet sich gut für eine nahrhafte Gesichtsmaske. Weizenkeimöl kann auch als Zumischung zur Verlängerung der Haltbarkeit verwendet werden.

Arganöl

Arganöl - gegen FaltenMarokko’s Arganöl ist exzellent als Basis-Öl für Falten und trockene Haut. Manche empfehlen dieses auch bei Problemen wie Ekzemen und Akne. Es hilft bei der Heilung von beschädigter Haut und vitalisiert die reife Haut. Wegen der etwas höheren Kosten von Arganöl ist es empfehlenswert, dieses mit anderen Basis-Ölen in einer Mischung vorzubereiten, zum Beispiel mit Mandel- oder Weizenkeimöl. Arganöl ist auch geeignet für eine Luxus-Massage, bekannt und beliebt bei vielen Hollywood Stars. Vermischt mit einem geschickten Blend von essenziellen Ölen wie z.B. Rose, Weihrauch und Neroli ist dieses ein Wellness Pur Erlebnis sowohl für den Körper als auch für die Seele.

Aber nicht nur für die Haut: „Arganöl wird zudem auch gerne in der Haarpflege angewendet. Der Grund hierfür ist schnell erklärt: Arganöl enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die bis in die Haarwurzel vordringen können. Es gibt dem Haar Feuchtigkeit zurück und hilft so, Spliss und Haarbruch zu vermeiden.“ Quelle: Arganoel-24.de.

Arganöl kann auch in der Küche verwendet werden und liefert hier viele Vitamine – A, B1,B2, B6, und E – und Omega 6. Anders als bei der Kosmetik Anwendung sind die Kerne bei der Kulinarischen leicht geröstet, um ein unwiderstehliches nußiges Aroma zu zaubern.

Jojoba

Jojoba wird häufig als ein Öl bezeichnet, aber in Wirklichkeit ist es ein flüssiges Wachs. Sehr beliebt als Zutat in kommerziellen Produkten, aber auch gerne verwendet in selbstgemachten Haarkuren. Jojoba hat sehr gute weichmachende und heilende Eigenschaften, von der sowohl die Haut als auch die Haare profitieren können. Es ist geeignet für ölige sowie auch trockene Haut und liefert dazu eine gute Quelle von Antioxidantien und essenziellen Fettsäuren. Jojoba hilft der Haut und Haar sich auszugleichen und funktioniert sehr gut in einer Mischung mit anderen Ölen.

Olivenöl

ÖleOlivenöl ist natürlich eine unverzichtbare Wahl in der Küche, besonders bei mediterranen Gerichten. Aber es wird auch in Asien bereits seit tausenden von Jahren für medizinische Zwecke verwendet und ist eine der traditionellen Öle, verwendet in der indischen Ayurvedic Massage.

Olivenöl ist viel dickflüssiger als zum Beispiel Mandelöl und formt eine deutliche Schicht. Diese sorgt für eine reiche Quelle an Feuchtigkeitsspender und ist besonders nützlich im Winter, um die Haut vor Austrocknung zu bewahren. Auf dem Gesicht ist Olivenöl doch etwas schwer, aber wenn man nur eine ganz kleine Menge auf eine Baumwollwatte aufträgt, so kann diese auch hier mit Vorsicht verwendet werden.

Erwärmt auf Körpertemperatur, bietet Olivenöl eine perfektes Haarkur, die die Haare weich, gesund, geschmeidig und geschützt lässt, die juckende Kopfhaut beruhigt und die Haarschuppen erfolgreich bekämpft. Vermische 100 ml erwärmtes Olivenöl zusammen mit etwa 5 bis 6 Tropfen Lavendelöl und verteile dies dann gleichmäßig durch die Haare. Einmal sanft die Kopfhaut massieren, anschließend die Haare in ein Tuch wickeln und 10 Minuten wirken lassen. Zum Auswaschen das Shampoo verteilen, ohne die Haare zunächst nass zu machen, erst danach das Wasser, dies ermöglicht dir, dass du das Öl viel leichter auswaschen kannst.

Einmal ein gutes Basis Öl, hunderte Mischungen

Alle diese Öle geben eine solide Basis, aus welcher zahlreiche Mischungen gezaubert werden können. Zum Beispiel ergibt alleine die Verwendung von essenziellen Ölen hunderte, wenn nicht tausende, möglicher Mischungen, die für die verschiedensten Zwecke verwendet werden können:

  • Lavendel und Rose mit Mandelöl vermischt für eine Entspannungsmassage mit einem Hauch Luxus
  • Arganöl mit Thymian und Rosmarin vermischt als Haarkur für Brünette oder Dunkelhaarige
  • Haarschuppen-Kur mit Olivenöl – mit Teebaumöl für ölige Haare oder mit Rosmarin für trockene Haare

Tipp: Beim Kauf von Ölen ist es wichtig, auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Ein guter Zeitraum ist hier etwa 12 bis 18 Monate. Öl sollte kühl gelagert werden und nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden.

Ölflaschen Bild © Africa Studio – Fotolia.com

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