Wenn der Bauch schmerzt

Bauchschmerzen ist eigentlich ein Sammelbegriff für Beschwerden und Schmerzen in der Bauchgegend: Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe und anderes können hier Auslöser sein. Die Ursachen sind vielfältig, darunter natürlich auch mitunter leider ernsthafte Erkrankungen. Treten Schmerzen daher länger auf, bei Blut im Stuhl oder starken Durchfall bzw. Durchfall, der länger anhält, sollte man natürlich sofort den Arzt aufsuchen.

Der vorübergehende Bauchschmerz

» 1 Teelöffel Natron auf einen Glas Wasser hilft, Magensäure zu neutralisieren.
» Schwarzer Pfeffer und Ingwer sind natürliche Unterstützer des Verdauungsprozesses.

Meist sind Bauchschmerzen aber nur eine Folge von zu üppigen Essen, verdorbenen Essen oder entstehen auch nach ungewohnten Essen. Jemand, der fast nie Vollkornprodukte zu sich genommen hat, kann mitunter für ein paar Tage, bis sich der Körper daran gewöhnt hat, leichte Bauschmerzen infolge von Blähungen verspüren. Der Körper tut sich einfach schwer mit der Verdauung des ungewohnten Produktes. Auch sind manche Lebensmittel einfach generell schwerer vom Körper zu verdauen oder haben eine blähende Wirkung. Hinzu kommt, dass besonders beim hektischen Essen auch viel Luft von außen eingeführt wird. Normalerweise werden „Winde“ ja mit dem Blut abgeführt. Bei manchen Menschen gelingt dies jedoch nicht vollständig, d.h. es verbleibt einen Teil in der Bauchgegend und verursacht Druckschmerzen. Nicht zuletzt ist auch ein gewisses Maß an Blähungen auch bei völlig gesunden Menschen normal. Neben eventuellen Druckschmerzen dann natürlich auch die gesellschaftlich nicht gerne gesehenen Windabgänge. Aber irgendwo muss es ja manchmal raus :)

Diese Probleme fallen meistens eher in die Kategorie „unangenehm“. Hilfreich kann hier z.B. der gute alte Klassiker Natron sein, denn man auch heute noch in jedem Supermarkt findet und der auch in vielen anderen Bereichen des Lebens ein wertvoller Helfer sein kann. Ein Teelöffel aufgelöst in Wasser, vielleicht 30 Minuten nach der Mahlzeit, kann wunderbar helfen. Ebenso gibt es natürlich viele weitere Hausmittel Klassiker, die z.B. hier auf DAK-Gesundheit ausführlich gelistet sind.

Der Reizmagen bzw. nervöse Magen

Nicht wenige Menschen, Experten sprechen von 20 bis 25%, leiden unter permanenten Problemen. Allgemein zusammengefasst unter dem Begriff Reizmagen, manchmal auch nervöser Magen genannt. Medizinisch können hier oftmals keine klaren Ursachen gefunden werden. Zwar können auch Pilzinfektionen, mitunter auch Fehlstellungen der Wirbelsäule oder auch Erkrankungen der Magenschleimhaut die Ursache sein, oftmals, wahrscheinlich sogar sehr häufig, bleibt eine Untersuchung aber ohne klaren Befund.

Das VerdauungssystemFür die Betreffenden ist dies ein erhebliches Problem, während der Arzt oftmals keine konkrete Lösung anbieten kann, der Freundeskreis vielleicht mit Unverständnis reagiert, kann gleichzeitig doch jedes Essen Furcht auslösen, besonders in Gesellschaft. Von unangenehmem Völlegefühl über starke Blähungen bis zu schnell auftretenden Krämpfen mit heftigem Durchfall und dies oftmals kurz nach der Essenseinnahme können die Symptome bei Betroffenen unterschiedlich ausfallen. Gerne erfolgt der Hinweis bei Betreffenden Stress zu reduzieren, aber erstens ist dies sehr allgemein und zweitens ist Stress nun mal nicht immer leicht zu vermeiden. Ausgelöst werden die Krämpfe, so geht man heute davon aus, durch Überreaktionen der glatten Magen- und Darmmuskulatur. Allerdings ist nicht eindeutig geklärt, warum dies bei manchen Menschen auftritt.

Da der allgemeine Hinweis auf Stress zwar hilfreich ist, aber dieser eben nicht immer vermieden werden kann, sollte man in solchen Fällen versuchen, auch durch die Aufzeichnung der eigenen Essgewohnten, selber zu klären, wann diese Symptome besonders auftreten.

Ursachen für Reizmagen Probleme können

  • Lebensmittel sein oder auch die Kombination von Lebensmittel, wie etwa Milch in Kombination mit fettigen Speisen oder scharfen Gerichten.
  • Die vorherige Einnahme bestimmter Medikamente, sehr häufig werden hier Schmerzmittel genannt, welche ohnehin eine negative Wirkung auf die Magenschleimhaut haben.
  • Oder natürlich auch die Kombination bestimmter Lebensmittel nach vorheriger Medikamenteneinnahme.
  • Getränke in Kombination mit Essen.
  • Hoher Koffein-Inhalt wie in Tee, Kaffee und Cola.
  • Schokolade und fertige Snacks wie Kartoffelchips und Plätzchen.

Wer hier das Auftreten von Problemen mit dem vorherigen Verhalten über eine längere Zeit vergleicht, der kann in Erfahrung bringen, welche Situationen besser vermieden werden sollten (etwa Kopfschmerztabletten wenige Stunden vor einem scharfen Currygericht). Auch kann der Wechsel eines Schmerzmittels mitunter helfen oder das Weglassen oder zumindest reduzieren von bestimmten Lebensmitteln.

Wiederkehrende Schmerzen im Bauch-Bereich

Oft sind vorübergehende Bauchschmerzen verursacht durch harmlose, aber doch ärgerliche Ursachen, wie Blähungen. Diese beruhigen sich meist schnell und treten auch nur gelegentlich auf. Obwohl wiederkehrende Bauchschmerzen oft durch relativ Harmloses verursacht werden können, können diese auch Hinweise auf seriöse Probleme sein, die eine ärztliche Behandlung benötigen. Wenn Bauchschmerzen immer wieder auftreten, ist es daher eine gute Idee einen Termin beim Arzt zu machen.

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