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Netzblatt-Iris
Frühlingsimpressionen aus unserem Garten

Geposted in Garten

Frühlingsimpressionen aus unserem Garten, die euch einen kleinen Lichtblick bringen sollen nach einem gefühlt sehr unangenehmen Winter, der ja eigentlich keiner war. Viele Stürme, sehr häufig Regen, unangenehm nasskalt – all dies hatten wir, aber verschneite Landschaften mit einem strahlend blauen Winterhimmel nicht. Vermutlich war dies nicht nur in unserer Region so. Umso mehr freut man sich über die ersten Zeichen des Frühlings, verbunden mit der Hoffnung auf einen angenehmen und ausgewogenen Frühling und Sommer.

Christrose – Übergang zum Frühling

Christrose - Blattverfärbung nach Blüte

Christrose – Blattverfärbung nach Blüte

Die Christrose ist kein Frühlingsblüher, hat uns aber seit Weihnachten mit seinen schönen weißen Blüten erfreut und war so ein echter Hingucker auch an trüben Tagen. Mittlerweile verfärben sich die Blätter langsam, aber immer noch bietet sie einen schönen Anblick. Tipp: Blättre und Blüten unbedingt stehen lassen, die Christrose benötigt diese, um Nährstoffe für die nächste Saison zu sammeln.

Krokusse – die ersten Frühlingsboten

Krokus - der Frühlingsbote

Krokus – der Frühlingsbote

Krokusse sind einer der ersten Frühlingsboten neben Winterlingen und bieten einen bezaubernden Anblick, besonders, wenn sie bei etwas Sonne ihre Blüten öffnen. Es gibt sie in verschiedenen Farben, unsere sind vorzugsweise gelb, zumindest dieses Jahr. Ein wunderschöner Anblick und vielleicht hätten wir noch ein paar mehr im Herbst einpflanzen sollen. Möglicherweise muss man dieses Jahr angesichts der warmen Temperaturen etwas früher als üblich den Rasen mähen, dann einfach um die Krokusse herum mähen, was eine sehr schöne Rasenlandschaft zaubert.

Unser kleines Kirschbäumchen

Kirschbaum

Unser kleines, d. h. noch sehr junges, Kirschbäumchen zeigt schon sehr ausgeprägte Knospen. Hier haben wir dieses Jahr einen Tipp aus dem für alle Gärtner sehr lohnenswerten Buch „Der Pflanzenarzt: Mein großes Praxisbuch für Garten und Balkon“ befolgt und Zweige und Knospen mit einem Koblauchsud bespritzt, was gegen diverse Schädlingen und Krankheiten schützen soll. Wir sind gespannt und werden berichten. Gegebenenfalls werden wir die Prozedur noch einmal wiederholen. Es wäre natürlich schön, wenn man dadurch auf chemische Mittel verzichten kann.

Cranberry – herrliche werdende Blüten

Cranberry Blüten

Cranberry Blüten

Cranberrys schmecken nicht nur gut, sondern die Cranberry ist auch eine wunderschöne Pflanze, die zudem sehr robust ist, weder Frost noch Hitze und Trockenheit setzen ihr besonders zu. Gießen muss man natürlich, aber sie ist genügsam. Aber auch ihr Blattwerk und ihre Blüten sind bezaubernd. Da die Blüte an Kraniche erinnern soll, englisch Crane, soll dies auch namensgebend gewesen sein. Wunderschön und ein Hingucker das ganze Jahr über, dazu recht pflegeleicht. Bei uns im Topf könnten wir uns vorstellen, hier noch ein paar mehr anzupflanzen, vielleicht auch als Unterpflanzung zu einer Heidelbeere im Kübel. Mal sehen. Das letzte Jahr brachte immerhin schon eine kleine Ernte, die für 2x Kompott gereicht hatte.

Netzblatt-Iris – bezaubernder Frühlingsblüher

Netzblatt-Iris

Netzblatt-Iris

Immer ein schöner Anblick im wunderschönen Blau die Netzblatt Iris (Iridodyctium reticulata). Die Zwiebel-Iris streckt als einer der ersten ihre anmutigen Blüten der Frühlingssonne entgegen. Eine sehr verträgliche Pflanze, die sowohl in den Steingarten passt als auch ins Beet. Botanisch wird sie heute unter dem Namen Iridodyctium als eigene Gattung geführt. Die Zwiebel-Iris unterschiedet sich von Schwertlilien, die Rhizome als Überwinterungsorgane ausbilden. Die Netzblatt-Iris, also unsere Zwiebel-Iris, gibt es dabei in verschiedenen Blau- und Lila-Tönen. Allen gemeinsam ist, dass sie früh blühen und so uns früh Freude bereiten.

Arabis Caucasia – die Gänsekresse in unserem Steingarten

Arabis Caucasia - die Gänsekresse

Arabis Caucasia – die Gänsekresse

Die arabis Caucasia – auch als Gänsekresse bekannt – ist eine der wunderbaren Steingartenpflanzen. Genügsam, auch bei Trockenheit, bietet die Staude viel grün den ganzen Winter über und im sehr zeitigen Frühjahr erfreut sie uns schon sehr früh mit herrlichen weißen Blütentrauben und wenn man sich ihr ganz dicht nähert, dann riecht man auch ihren sehr zarten Duft. Für Blüten und andere Insekten ist sie eine der ersten Möglichkeiten an leckeres Nektar zu kommen. Sie bildet ein erstaunliches Blütenflor, der richtig Farbe in die noch etwas tristen Farben des Spätwinters oder Früh-Frühlings bringt. Kann man natürlich auch wunderbar mit weiteren Steingarten-Pflanzen kombinieren.

Spiraea vanhouttei

Spiraea vanhouttei - frischer Blattaustrieb

Spiraea vanhouttei – frischer Blattaustrieb

Die Spiraea vanhouttei ist eine Strukturpflanze. Sie gehört zu den ersten Sträuchern, welche ihr Blattwerk wieder entwickelt. Sie blüht auch recht früh im Frühjahr, aber jetzt natürlich noch nicht. Aber es ist auch schön, wenn man an einzelnen Pflanzen und Sträucher wieder das erste zarte Grün entdeckt. Die kleinen Freuden beim Garten-Sparziergang, wenn Sonnenstrahlen einen wieder in den eigenen Garten locken. Die Spiraea vanhouttei ist abseits der Blüte eher unspektakulär, aber sie ist eben eine winterharte und recht robuste Strukturpflanze, die im Garten Form gibt und sie hat den Vorteil, dass sie oft auch noch da wächst, wo andere Pflanzen sich nicht wohlfühlen. Einfach hart im Nehmen und genügsam. Am frischen Austrieb können sich allerdings auch manchmal Blattläuse zeigen, die man aber einfach mit Wasser oder mit einer Wasser/Spüli Mischung abspülen kann.

Photinia – immer farbenfroh

Photinia

Photinia – immergrüner Hingucker mit leuchtenden roten Blattaustrieb

Die Photinia bietet das ganze Jahr über einen wunderschönen Anblick. Der immergrüne Strauch sorgte den ganzen Winter über für Farbe und bezaubert durch seinen wunderbaren rotlaubigen Blattaustrieb, der auch viele Wochen andauert. Irgendwann im Frühjahr schenkt sie dann zusätzlichen Freude durch leicht duftende kleine weiße Blüten und im Herbst bildet sie dann auch noch Früchte aus, die zwar für Menschen nicht geeignet sind, aber von Vögeln geschätzt werden.

Kein Wunder also, dass die Photinia sich zunehmend großer Beliebtheit, auch als Heckenpflanze erfreut. Sie gilt zwar als etwas „Winter-kritisch“, aber unsere Gärtnerei hatte uns versichert, dass sie in unserer Region (in einem etwas milderen Teil von Nordhessen) keine Probleme hat. Nur in sehr kalten Gegenden wäre ich vermutlich etwas vorsichtig, mindestens aber bräuchte man wohl etwas Winter-Schutz. Die Sorte „Robusta“ gilt übrigens als recht winterhart, einfach mal den Gärtner deines Vertrauens fragen.

Soweit ein paar Frühlingsimpressionen aus unserem Garten und wenn ich heute durch den Garten gehe, dann lässt sich schon wieder Neues entdecken. Auch unsere Weigelien zeigen an, dass sie dabei sind neue Blätter auszubilden. Nach dem milden Winter und den ja auch jetzt vergleichsweise milden Temperaturen wird der Frühling im Garten dieses Jahr sich wohl sehr zeitig zeigen.

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