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Kühe
Fleisch, nur von welchem Tier?

Geposted in Ernährung

KüheWieder mal erschüttert das Thema Fleisch mit einem neuen Skandal das Land. Ist es Rind oder ist es Pferd? Was ist denn nun in der Fertig – Lasagne drin, oder in den Tortellini? Und ob Discounter Ware oder Markennamen, scheinbar bleibt niemand davon verschont. Erstaunliche Dinge passieren ja immer wieder rund um das Thema Fleisch, traurigerweise, denn meistens verdirbt es den Appetit. Kein Wunder, dass der eine oder andere, obwohl an sich Fleisch – Liebhaber, irgendwann zum Vegetarier mutiert. Und bei jedem Skandal rennen unsere Verbraucherschutz – Minister und Ministerinnen herum und erklären uns, dass das ja alles gar nicht geht und das jetzt was passieren sollte oder würde… so für die Zukunft, also bis zum nächsten Mal. Es entsteht aber eher ein Eindruck der Hilflosigkeit. Für uns Verbraucher ist es schwierig einzuschätzen, wer da Schuld hat, wer versagt, wer der Böse ist, wer vielleicht selber Opfer… und natürlich wird jedes mal erklärt, dass das alles nicht gesundheitsschädlich sei, halt nur falsch deklariert. Aber kann man noch irgend etwas glauben?

Abhilfe, nicht nur in diesem Fall, kann eine Lösung schaffen, welche das Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME in Schmallenberg, entwickelt hat. Mit der sogenannten IME-Methode zur Tierarten – Differenzierung kann simultan die Anwesenheit von Fleisch aus 50 Tierarten gleichzeitig nachgewiesen und nicht nur für einen spezifischen Fall wie jetzt, ob zum Beispiel Pferdefleisch drin ist, wo keins drin sein sollte. Verfälschungen kann man mit diesem IME-Verfahrungen also schnell auf die Spur kommen.

Das IME-Verfahren funktioniert auf Basis einer speziellen molekularbiologischen Analytik, ähnlich wie sie auch bei der Verbrechensaufklärung oder bei einem Vaterschaftstest eingesetzt wird, wobei auch geringste Mengen bis zu 0,5% von Tierartbestandteilen noch identifiziert werden können. 50 Tierarten lassen sich so nachweisen, und das Ganze ist auch erweiterbar auf andere Tierarten.

Ein Problem bleibt natürlich: DNA-Analysen kosten Geld und gleichzeitig sind die Umschlagmengen täglich gewaltig, ob es trotz technischer Möglichkeiten gelingen wird, jemals alle schwarzen Schafe rechtzeitig entdecken zu können, bleibt dann doch eher fraglich. Aber immerhin, wenn man möchte, dann geht es… die Technik dafür gibt es.

Mehr Infos zu dem IME-Verfahren gibt es hier

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