Sunblocker oder Sonnencreme?

Endlich in unserem Sommer Urlaub angekommen sollten wir eins nicht vergessen, die üblichen Tuben mit Sunblocker und Sonnencreme, aber für welche sollen wir uns entscheiden? Wusstest du, dass, obwohl sehr ähnlich, Sunblocker und Sonnencreme nicht dasselbe sind?

Dabei ist dies ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung welchen Sonnenschutz-Produkt man für sich und seine Familie wählen sollte, damit wir unseren Sommer Urlaub unbesorgt genießen können ohne sonnenverbrannte und schmerzende Haut.

Sunblocker

Obwohl immer noch häufig gesucht, sind die Begriffe „Sunblocker“ oder „100% Schutz“ jetzt nicht mehr durch die EU-Kommision akzeptiert, da es keinen 100% igen Schutz wirklich gibt. Stattdessen sollte man auf Lichtschutzfaktor (LSF) 50 und UVA/UVB Schutzfaktoren achten. Die Kennzeichnung von einem LSF über 50 ist in der EU nicht zulässig. Mehr über Lichtschutzfaktor

Ein Sunblocker ist ein undurchsichtiges Präparat, das die Sonnenstrahlungen und hier vor allem die schädliche UVA und UVB Strahlung effektiv blockiert. Es wirkt als eine Barriere und verhindert dadurch Bräunung und Verbrennungen der Haut. Zwei wichtige Zutaten eines Sunblockers sind Titandioxid und Zinkoxid. Diese zwei metallische Komponenten wirken als Schutz gegen die Sonnenstrahlung und werden auch nicht durch die Strahlungen abgebaut. Diese fettlösliche Präparate sind wasserabweisend und bieten damit auch Schutz beim Schwimmen oder Wassersport.

Sonnencreme

Sonnencreme bietet Schutz gegen Sonnenstrahlungen, in dem es die ultraviolette Strahlung absorbiert. Diese Wirkung lässt über ein paar Stunden nach und bietet eventuell keinen (ausreichenden) Schutz mehr, daher muss Sonnencreme mindestens alle zwei Stunden neu aufgetragen werden.

20-30 Minuten bevor (!) du in die Sonne gehst sollte eine Sonnencreme aufgetragen werden, dieses sollte nach etwa 20-30 Minuten in der Sonne dann wiederholt werden. Eine Sonnencreme bietet Schutz vor Sonnenstrahlung, aber in Gegensatz zu einem Sunblocker, erlaubt es auch eine Hautbräunung und wenn nicht ausreichend aufgetragen, ist auch eine Verbrennung der Haut möglich. Nach dem Schwimmen, häufigen Schwitzen oder reiben sollte eine Sonnencreme immer neu angewandt werden.

Beim Kauf einer Sonnencreme immer prüfen, dass sie gegen beide – UVA und UVB – Strahlungen schützt, dass sie wasserdicht ist und das sie für sensible Haut geeignet ist.

Brauchen wir Sonnenschutz auch im Schatten?

Doch! Wenn man unter einen schattigen Sonnenschirm oder unter Bäumen sitzt kann man sich täuschen wie viel Sonnenstrahlung einen trotz Schattens immer noch erreicht. Man hat nicht den Eindruck, dass man sich UVA / UVB aussetzt, dennoch ist dies aber der Fall. Jedes mal, wenn wir uns dem Tageslicht aussetzen, bewegen wir uns in dieser Strahlung, ob in der vollen Sonne oder auch im Schatten. Auch hier müssen wir unsere Haut also schützen.

Tipps:

  • Wähle immer eine Sonnencreme mit mindestens Schutz-Faktor 15, für empfindlichere Haut Schutz-Faktor 30
  • Trage einen Hut, um die Augen vor Ultraviolett-Strahlung zu schützen
  • Verwende eine Sonnencreme häufiger beim Sitzen oder Bewegen im Wasser, wegen reflektierten Sonnenlichts, was besonders intensiv ist
  • Erneuere die Sonnencreme mindestens alle zwei Stunden
  • Trage die Sonnencreme 20 bis 30 Minuten auf, bevor du in die Sonne gehst, und noch mal 20 bis 30 Minuten nach Start des Sonnenbads
  • Nach dem Schwimmen, bei vielem Schwitzen oder Reiben, Sonnencreme unbedingt neu auftragen
  • Das stärkste Tageslicht, etwa zwischen 10 und 14 Uhr, vermeiden
  • Auf sehr sensiblen Bereichen wie z.B. Nase, Ohren, Lippen oder – wenn oben-ohne – Brustwarzen, einen Sunblocker verwenden

Wir wünschen Euch einen tollen Urlaub ohne Sonnenbrand, viel Spaß ;)

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