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Wenn eine 24 Stunde Pflege gefragt ist

Geposted in Buntes

Die gesetzlichen Pflegestufen 0 bis III , und Härtefälle, sollen den Hilfsbedarf eines Pflegebedürftigen abdecken, aber wie sieht es aus, wenn man für sich selbst oder einem Angehörigen eine 24 Stunden Pflege wünscht oder gar unbedingt benötigt, aber man ist keiner Härtefälle Stufe zugeteilt? Selbstverständlich kann man dann Widerspruch erheben, aber dies bietet auch keine Garantie für einen Erfolg. Wird kein Härtegrad akzeptiert, so bekommt natürlich trotzdem einen gewissen Betrag aus der Pflegeversicherung, wobei der Zuschuss aber abhängig von der zugeordneten Pflegestufe ist.

Das Aufgeben des eigenen Zuhauses nimmt keiner auf die leichte Hand und dürfte für jeden Menschen eine schwere Entscheidung sein, verbindet man doch viele Erinnerungen mit seinem Heim und vor allem wünscht sich jeder Mensch Privatheit, die man so nur zu Hause hat. Leider kommt es dennoch in manchen Fällen zu einer Situation, wo man selber einfach nicht mehr alleine klarkommt. Auch im Familienkreis kann es zu Situationen kommen, wo dieser überfordert ist und einfach Hilfe braucht. Dies gilt auch keineswegs nur für ältere Menschen und Senioren, auch wenn jüngere Menschen dies gerne verdrängen, aber auch jüngere Menschen können durch Krankheit oder Unfälle zu schweren Pflegefällen werden, wo man nicht mehr ausreichend für sich selber sorgen kann.

Betroffene, wie auch Angehörige haben natürlich trotzdem oft den verständlichen Wunsch, dass ein Pflegeheim nur die letzte Wahl ist, bevorzugt wird oft eine häusliche Pflege. Leider decken die gesetzlichen Pflegestufen diese Art von Bedarf, wie erwähnt, nicht in jedem Fall ab, so wer für sich selber oder einem Familien Mitglied eine Lösung anstrebt, in der die Pflege zu Hause statt in einem Pflegeheim stattfindet, der muss nach einer anderen Lösung suchen. Hierfür gibt es die 24 Stunden Pflege Dienste.

Welche Art vom 24 Stunden Pflege gibt es?

24 Stunden Pflege ist eine Alternative zum Pflegeheim, bei der der Betroffene zu Hause rund-um-die-Uhr von einer oder mehreren Pflegekräften betreut wird, aber wie findet man qualifizierte Pflegekräfte / Pflegedienste und was wird es kosten? Wer erbringt diese Dienstleistungen?

Selbstständige Pflegekraft

Hier gibt es die selbstständigen Pfleger(innen). Dies sind Personen oder Firmen, die als selbstständige Pflegekraft angemeldet sind. Diese sind selber für ihre eigene Steuererklärungen und Betriebskosten verantwortlich. Häufig werben sie für sich durch Kleinanzeigen in Zeitschriften, mit Werbezetteln, über persönliche Empfehlungen oder auch durch ihre eigene Internet Seite. Die Kosten dafür sind natürlich unterschiedlich je nach Anbieter.

Vermittlung durch Bundesagentur für Arbeit

Pflegekräfte können natürlich auch die Bundesagentur für Arbeit vermittelt werden. Die schließt auch die legale Vermittlung ausländischer Fachkräfte ein. Gilt allerdings als relativ teure Variante, da man in diesem Fall Arbeitgeber mit allen Rechten und Pflichten wird.

Agenturen aus dem In- und Ausland

Agenturen verfügen über eine Datenbank von Pflegekräften, die nach Vereinbarung vermittelt werden. Man kann Agenturen aus dem Inland, oder auch häufig ausländische, besonders osteuropäische Agenturen in Anspruch nehmen. Hier bezahlt man meist die Agentur und nicht die Pflegekraft selbst, wodurch natürlich zusätzliche Agenturprovisionen anfallen.

Verstärkt bieten dabei auch osteuropäischen Agenturen Pflegehilfskräfte, wie Pflegekräfte aus Polen, auch in Deutschland an. Osteuropäische Agenturen aus der EU arbeiten dabei auf Basis des Entsendegesetzes und der Dienstleistungsfreiheit (Art.49-55 EGV) auch völlig legal und – wenn die Agentur seriös ist – sind auch versicherungsrechtlich abgedeckt.

Auf Grund der oft wesentlich niedrigeren Kosten können diese dabei durchaus eine Alternative sein. Zumal seriöse Agenturen dabei natürlich auch auf die Qualifikation Ihrer vermittelten Pflegekräfte achten und auf ausreichende Deutschkenntnisse ihrer Mitarbeiter.

Ausführlich informieren

Für welchen Weg man sich auch immer entscheidet, ob eine selbstständige Pflegekraft vor Ort, über die Bundesagentur für Arbeit oder über eine Agentur aus dem Inland oder Ausland – was wirklich wichtig ist, ist die Frage nach Referenzen, Erfahrungen und das persönliche Gespräch, denn unzweifelhaft muss bei einem so persönlichen Thema auch das Zwischenmenschliche zwischen dem Betreuten und dem Betreuer stimmen. Und natürlich sollte man sich genau nach den Kosten erkundigen und diese auch gründlich prüfen und vergleichen, ebenso wie man mit seiner Pflegeversicherung finanzielle Zuschüsse abklären sollte.

Empfehlenswert ist es auch nach Referenzkunden sich bei dem jeweiligen Anbieter zu erkundigen und sich mit diesen oder deren Familienmitgliedern zu unterhalten. Wer nichts zu verbergen hat und stolz auf seine Arbeit ist, wird diesem sicher nicht entgegenstehen, wenn doch, so könnte dies ein schlechtes Zeichen sein.

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