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e-Zigaretten – ein neuer Teufel oder eine Hilfe?

Geposted in Buntes, Gesundheit

Wenn es um die Gesundheit geht, dann spielt neben der Ernährung und vielen weiteren Faktoren auch unser Umgang mit den Genuß – Lastern eine große Rolle. Alkohol in Maßen gilt durchaus auch als gesund, das Glas Rotwein oder das Glas Whisky etwa. Die gesundheitlich vorteilhaften Aspekte wandeln sich aber, wenn man es übertreibt, in ein gesundheitliches Risiko um, z.B. für die Leber.

Rauchen ist ungesund …

Rauchen und e-ZigarettenWährend man beim Thema Alkohol also auch gute Aspekte finden kann, gilt dies für das Rauchen nicht. Denn egal, wie man es sieht, Rauchen ist gesundheitsschädlich. Sowohl für den Raucher selber als auch für alle, die dem Rauch anderer ausgesetzt sind. Trotzdem mögen viele nicht darauf verzichten, denn viele Raucher genießen durchaus ihre Zigarette, nicht zuletzt, weil diese ihnen einige Minuten Entspannung gibt. Schade also, dass es einfach keine gesunde Zigarette gibt.

Alternative e-Zigarette – gesetzliche Vorgaben fehlen

Eine Alternative stellt dabei für viele die e-Zigarette dar. Diese bleibt allerdings noch ein ungelöstes Rätsel. Dass auch die e-Zigarette nicht wirklich gesund ist, ist zwar anzunehmen. Wie viel unschädlicher gegenüber einer normalen Zigarette ist aber nach wie vor eine offene Frage.

Aktuell gibt es in Deutschland (wie in vielen Ländern) keinerlei gesetzlichen Vorgaben, was e-Zigaretten enthalten dürfen. Interessanterweise ist es vor allem das Lebensmittelrecht, welches Vorgaben gibt, da viele e-Zigaretten Aroma-Liquids enthalten in den unterschiedlichsten Geschmackssorten, von Schokolade bis Erdbeere. Interessierte finden hierzu Informationen auf red-kiwi.de.

Dazu gibt es auch noch technische Vorgaben, was die Funktionssicherheit der e-Zigarette sicherstellt. Aber ansonsten gibt es keine gesetzlichen Vorschriften, auch nicht zum Nikotingehalt.

e-Zigarette auf Rezept

Wesentlich anders ist dies auch in vielen anderen Ländern nicht, wie zum Beispiel in Großbritannien. Hier gibt es aber eine interessante Meldung zum Thema e-Zigaretten vom NHS (National Health Service, vergleichbar mit unseren Krankenkassen), denn hier plant man e-Zigaretten ab 2016 als Medizin einzustufen, die helfen soll Rauchern ihrem Laster zu entsagen. e-Zigaretten müssen dann bestimmte, sehr strenge, Regularien erfüllen und Hersteller müssen hierfür eine Lizenz erwerben. Dies sollte die Sicherheit der Produkte erhöhen und andererseits dürfen Ärzte ab 2016 in Großbritannien dann auch e-Zigaretten zur Raucherentwöhnung verschreiben.

RauchenMit der Meldung erhält man auch eine Einschätzung wie das britische NHS e-Zigaretten einstuft: wir wissen es nicht wirklich ist die Kernaussage, da Erfahrungswerte fehlen. Grundsätzlich geht man aber davon aus, dass e-Zigaretten für alle, die das Rauchen nicht ablegen möchten, die bessere Lösung unter zwei Übeln sei (verglichen mit normalen Zigaretten). Unter anderem, weil diese zwar Nikotin, aber keinen Tabak enthalten. Nikotin gilt dabei als süchtig machend, aber als der weniger gefährliche Teil. Allerdings enthalten e-Zigaretten andere Giftstoffe, dies aber wohl in geringerem Maße als in normalen Zigaretten. Wie bedenklich diese Stoffe sind, ist aber ungeklärt. Ganz sicher könnten aber strengere Festlegungen wie von der NHS geplant auch hierzulande hilfreich sein, um die Inhaltsstoffe möglichst wenig gefährlich zu halten. Auf jeden Fall sollte man aber auch jetzt immer auf die Angebote seriöser Anbieter zurückgreifen.

Helfen e-Zigaretten beim Rauchen abgewöhnen?

Offen sind auch Fragen, inwieweit e-Zigaretten tatsächlich Rauchern helfen zumindest weniger zu rauchen, oder am besten gar nicht. Hier herrscht genauso Unsicherheit wie zu den Fragen, wie gefährlich oder weniger gefährlich e-Zigaretten sind.

Eine ebenso interessante Meldung kommt von Cancer Research UK, die e-Zigaretten in ihrem Artikel „E-cigarettes – the unanswered questions“ nicht nur einfach verdammen, sondern eher versuchen einen positiven Ansatz zu finden, um das Krebsrisiko durch das Rauchen zu verringern. Den positiven Ansatz sieht man auch hier am Fehlen von Tabak in e-Zigaretten, welcher als Hauptquelle für diverse Gifte angesehen wird und damit als Hauptverantwortlicher beim Auslösen von Krebs durch das Rauchen.

Unsicherheit gibt es aber auch in Bezug auf die Gefährlichkeit der in e-Zigaretten vorkommenden Stoffe. Strenge Regeln, Aufsicht und Kontrollen vor allem in Bezug auf Inhaltsstoffe werden auch hier eingefordert.

Nun, gar nicht Rauchen ist immer noch der gesündeste Weg. Aber vom Rauchen los zu kommen fällt nun mal vielen Menschen schwer. Von daher wäre es auch hierzulande wünschenswert dem britischen Beispiel zu folgen und durch strenge Regeln möglichst unbedenkliche e-Zigaretten in den Handel kommen zu lassen, um Rauchern ein Werkzeug zu geben, mit dem man schrittweise dem Rauchen entsagen kann oder die Gefahren wenigstens deutlich zu reduzieren.

Sinnvolle Forschung und Untersuchungen sind allemal ein besserer Weg als Ignorieren oder Simpel-Lösungen, die vielen Rauchern nicht helfen oder sogar zu einer Trotzreaktion führen.

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