Gesunder Schlaf: die richtige Matratze & Rahmenbedingungen

Auch wenn sicher noch lange nicht alle Geheimnisse zum Thema Schlaf und welche Prozesse in dieser Ruhephase im Körper ablaufen, geklärt sind, so weiß man doch um die Bedeutung von ausreichend Schlaf Gesundheit und Wohlbefinden. Experten empfehlen hier in der Regel 7-8 Stunden, wobei dies natürlich auch individuell unterschiedlich ist. Schlafmangel führt nicht nur zu erheblichen Konzentrationsmängeln, sondern schwächt auf Dauer auch den Körper. Muskuläre Probleme können sich daraus genauso ergeben wie ein Anstieg von Herz-Kreislauf Erkrankungen, selbst ein Anstieg des Risikos an manchen Krebsarten zu erkranken wird bei längerem Schlafmangel nicht von Experten ausgeschlossen. Kurzum: Gesunder und ausreichender Schlaf ist wichtig.

Nicht nur die Länge des Schlafes ist dabei wichtig, sondern auch wie gut wir schlafen können. Wesentliche Rahmenbedingungen für einen ruhigen und gesunden Schlaf sind:

  • eine ruhige Umgebung
  • ausreichend zuvor gelüftete und angenehm temperierte Schlafräume. Die optimale Schlaftemperatur ist dabei zwar individuell, aber als Faustregel kann man von 16-18° ausgehen
  • eine angenehme Wohlfühl – Atmosphäre im Schlafbereich
  • das richtige Kissen

Diese Faktoren sorgen für die optimalen äußeren Rahmenbedingungen, die unverzichtbar für gutes Einschlafen und durchschlafen sind.

gesund SchlafenFür die Qualität des Schlafs und vor allem für einen aus orthopädischer Sicht gesunden Schlaf sorgt vor allem natürlich die richtige Kombination aus Lattenrost und Matratze, wobei der Fokus hier vor allem auf der Matratze liegt. Die richtige Matratze unterstützt einen ruhigen Schlaf, die Falsche kann nicht nur für einen unruhigen Schlaf sorgen, sondern auch für Rückenschmerzen sowie für Verspannungen in anderen Bereichen inklusive des Nackens.

Zunehmend beliebt: Die Schaumstoffmatratze

Am beliebtesten sind hierzulande Federkernmatratzen und zunehmend Schaumstoffmatratzen. Letztere hatten früher mitunter einen etwas schlechten Ruf, gelten aber mittlerweile dank der Verwendung neuer Materialien und Fertigungstechniken wegen diverser Vorteile als sehr empfehlenswert. Kaltschaumstoffmatratzen neigen nicht zur Kuhlenbildung und besonders moderne 7-Zonen-Matratzen gelten in Bezug auf eine gesunde Körperhaltung als sinnvoll, da diese durch ihre hohe Punktelastizität ein Einsinken an den stärker belasteten Stellen der Matratze, besonders im Schulter- und Gesäßbereich, ermöglichen, während leichtere Körperbereiche angenehm gestützt werden. Kaltschaumstoffmatratzen zeichnen sich also durch eine hohe Anpassungsfähigkeit aus, wovon besonders Menschen mit einem unruhigen Schlaf und mit Rückenproblemen profitieren, zudem gelten sie als allergikerfreundlich. Da Kaltschaumstoffmatratzen zudem Wärme gut isolieren, ist dieser Matratzentyp sehr gut geeignet für Menschen, die leicht frieren. Nachteil: Menschen, die ohnehin zum Schwitzen neigen, schwitzen unter Umständen noch stärker wegen der wärmeisolierenden Eigenschaften, sodass hier mitunter dann die Federkernmatratze vorteilhafter ist.

Eine Federkernmatratze hat hier den Vorteil, dass diese eine aufgenommene Feuchtigkeit gut an die Außenluft abgibt, hat aber den Nachteil, dass diese oft eine schlechtere Punktelastizität aufweist, außer man greift zu einer hochwertigen, dann aber auch oft teuren Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkern – Matratze. Bei Federkernmatratzen kommt es besonders auf die Qualität und Anzahl der Metallfedern an.

… der richtige Härtegrad bei Matratzen, die Kombination von Faktoren macht es

Ein wichtiger Faktor bei der Wahl der richtigen Matratze ist der Härtgrad. Umso härter, umso besser kann die jeweilige Matratze dem Gewicht Widerstand leisten. Härter muss aber nicht immer besser sein. Für den richtigen Härtgrad spielen verschiedene Faktoren eine Rolle inklusive des Alters. Mit zunehmenden Alter tendiert der individuelle Härtegrad eher nach unten. Neben dem Alter spielen aber auch individuelle Vorlieben, typische Schlafpositionen (Rücken-/Bauchlage oder eher Seitenlage), Gewicht, Größe (!) und BMI eine Rolle, ebenso wie die Frage, ob der Schlafende bereits unter Rückenschmerzen leidet.

Härtegrade sind allerdings nicht genormt, können sich also je nach Hersteller unterscheiden.

Komplettiert wird das Schlafsystem durch den Lattenrost. Die Bedeutung dessen im Gesamtkontext ist zwar etwas umstritten und der wichtigste Faktor ist sicherlich die Matratze, aber besonders bei Schaumstoffmatratzen sollte man schon auf eine gute Unterfederung achten. Optimal auch hier sind individuelle Einstellmöglichkeiten für den Schulter- und Gesäßbereich, einfache Rollroste sind eher nicht optimal.

Wie lange hält eine Matratze und wann wird es Zeit für einen Austausch?

featured_schlaf-gesundDie Haltbarkeit der Matratze orientiert sich natürlich an der Qualität der einzelnen Matratze, die wiederum, wenn auch nicht immer zwingend, preisabhängig ist. Im Allgemeinen und besonders bei Problemen sollte man eine Matratze nach ca. 7-10 Jahren ersetzen, und auch wenn eine gute Matratze ihren Preis hat, so sollte diese Investition im Sinne eines guten Schlafes, der so wichtig für unsere Gesundheit ist, auch von vornherein eingeplant sein. Tipps, wie du deine Matratze während der Nutzung frisch und sauber hältst, findest du in unserem Artikel „Die frische und saubere Matratze

Ein guter Schlaf wird zusammengefasst durch optimale äußere Rahmenbedingungen (Ruhe, Atmosphäre, Raumtemperatur) und durch die für einen selbst richtige Kombination aus Lattenrost und vor allem der richtigen Matratze bestimmt.

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