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Hormonschwankungen: Östrogen und Progesteron

Im Lauf des ca. 28 Tage dauernden Menstruationszyklus wechseln die Ausschüttungen an Hormonen, Östrogen und Progesteron regelmäßig. In der ersten Hälfte des Zyklus ist die Gebärmutter vorbereitet, um ein neues Ei zu empfangen – in der Bereitschaft für eine Schwangerschaft. Erst wird die alte Schleimhaut abgestoßen – die Menstruation – und danach beginnt der Aufbau einer neuen Schleimhaut. Um etwa den 11 bis 14 Tag vor dem Ende des Zyklus wird das Ei freigesetzt – Ovulation / der Eisprung – und ist bereit dafür, befruchtet zu werden. Erfolgt aber keine Befruchtung, so beginnt der Prozess von vorne und geht über in den Beginn eines neuem Zyklus.

Dieser ganze Prozess kann nicht passieren ohne die Hormone Östrogen und Progesteron, welche in immer wechselnden Konzentrationen präsent sind. Angenommen wird, dass diese Schwankungen der Hormone verantwortlich sind, für die unbeliebten und teuflischen Symptome der PMS (lang gesagt prämenstruelles Syndrom).

Progesteron und Östrogen

In der ersten Hälfte des Zyklus ist der Östrogen-Levels höher als der des Progesterons und erreicht seinen Höhepunkt, kurz bevor das reife Ei bereit ist, befruchtet zu werden. Danach fällt das Östrogen rasch runter und zurück für den Rest der Tage des Zyklus auf den Level, den es zum Start der Menstruationszyklus hatte.

Hormonschwankungen und PMS

Ganz kurz vor der Ovulation beginnt der Progesteron (Gelbkörperhormon) Level rasch zu steigen, aber verbleibt ein paar Tage immer noch unter dem des Östrogen-Levels. Nach der Ovulation erreicht der Level des Progesteron einen höheren Level, als dass des Östrogens, diese Dominanz bleibt, falls es zu einer solchen kommt, und hilft in diesem Fall bei der Versorgung einer gesunden Gebärmutterschleimhaut während einer Schwangerschaft. Wenn keine Schwangerschaft entsteht, sinkt die Progesteron Ausschüttung wieder an den verbleibenden Zyklustagen.

Circa am 25. Tag von einem 28 Tage Zyklus ist das Progesteron an seinem höchsten Punkt, wobei gleichzeitig das Östrogen weiter abnimmt. Dieser Zeitpunkt steht in Verdacht als Auslöser der Symptome, wie zum Beispiel Wasseransammlung, schmerzhafte Brüste und Reizbarkeit, von PMS zu sein. Besonders ausgeprägt in Fällen, wo ein unausgeglichenes Verhältnis besteht. Zum Anfang der Menstruation wird dies dann normalisiert und die Symptome von PMS verschwinden in der Regel.

Andere Hormone sind auch involviert

Zwei weitere wichtige Hormone sind auch im Spiel während des Menstruationszyklus einer Frau: Follitropin und Lutropin.

Follitropin ( auch FSH oder Follikelstimulierendes Hormon genannt) regelt den Fortpflanzungsprozess in beiden Geschlechtern. Bei einer Frau wird die Reifung von Eiern in den Eierstöcken geregelt und auch die Freisetzung des Hormons Östrogen bei den Eierstöcken angeregt.

Lutropin (auch LH oder Luteinisierendes Hormon genannt) ist verantwortlich für die Freisetzung eines gereiften Eis von den Eierstöcken, die Ovulation bzw. Eisprung.

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