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Zervixschleim-Methode - Eisprung
Die Zervixschleim-Methode bei natürlicher Familienplanung

Geposted in Gesundheit

Die Zervixschleim-Methode (auch als Billings-Methode bezeichnet) beschäftigt sich mit der Beobachtung des Vaginal-Sekrets. Dieses Sekret verändert sich über den weiblichen Zyklus hinweg, um eine Empfängnis zu erleichtern oder zu verhindern und gibt klare Indikatoren über die aktuelle Phase deines Zyklus, in welchem du dich gerade befindest.

Um diese Methode zu verwenden, musst du den Zervikalschleim von dem Eingang mit deinen Fingern entnehmen. Zwischen Finger und Daumen wird dieser dann hinsichtlich seiner Konsistenz beobachtet. Die Konsistenz verändert sich dabei im Zeitraum nach der Periode bis zum Beginn der Nächsten:

  • von gar keinem Schleim
  • zu dickflüssig und milchig, dann
  • zunehmend klar, nass und dünnflüssig etwa wie die Konsistenz von Eiklar bei einem Hühnerei.
  • dann wieder dickflüssig und milchig

Zervixschleim-Methode - EisprungDer Anfang von Zervixschleim-Produktion weist auf die Phase der Fruchtbarkeit (fruchtbare Phase) hin, zunehmend, bis hin zu der klaren Konsistenz. An dem Punkt, wo der Schleim diese dünnflüssige Konsistenz hat, zieht dieser Fäden zwischen den Fingern, die bei etwa 1 cm Länge auf den Eisprung hinweisen. Der Eingang wird sich während dieses Abschnitts auch feucht anfühlen. Dies nimmt dann mit der zunehmendem Dickflüssigkeit ab, mit einer eventuellen Trockenheit, die darauf hinweist, dass die fruchtbare Phase vorbei ist.

Die fruchtbare Phase hat geendet (nimmt zunehmend ab), etwa 3 Tage nach dem Eisprung, wenn der Schleim wieder dicker und/oder milchig wird, und der Menstruationszyklus mit Anfang der Periode wieder von vorne anfängt.

Der Zervixschleim sollte auch wie bei der Temperaturmethode in einem Kalender regelmäßig aufgeschrieben werden, dies hilft dir ein Muster zu erkennen, die Indikatoren deines Zyklus besser zu bemerken und die Phasen des Zervix-Schleims genauer zu identifizieren.

Negative Einflüsse der Zervixschleim-Methode

Immer zu berücksichtigen ist, dass in manche Fällen der Zervixschleim wegen anderer Einflüsse falsche Signale geben kann, zum Beispiel bei einer Entzündung oder Candida-Infektion, hier liefert die Schleim-Methode keinen zuverlässigen Hinweis.

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