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Medikamente
Medikamente nach der Haartransplantation

Geposted in Gesundheit

Der Erfolg ist nach einer Haartransplantation nicht sofort sichtbar. In der Regel dauert es eine Zeitlang, bis das Haar die gewünschte Dichte erreicht hat. In manchen Fällen sehen Sie das Ergebnis erst nach etwa 12 Monaten. Wer diesen Vorgang beschleunigen möchte, kann mit bestimmten Mitteln nachhelfen. Medikamente nach der Haartransplantation verfolgen vor allem das Ziel, den Haarausfall in den benachbarten Regionen zu stoppen. Denn was nützt eine Transplantation an kreisrunden Tonsuren, wenn sich gleichzeitig die Geheimratsecken immer weiter ausbreiten?

Ein Widerspruch?

Viele Menschen entscheiden sich bewusst für die Transplantation, um die Einnahme von Medikamenten und die damit verbundenen Nebenwirkungen zu vermeiden. Nach der Haartransplantation bestimmte Arzneimittel einzunehmen, kann jedoch den Erfolg erheblich steigern und dauerhaft festigen, auch wenn das mit dem ursprünglichen Vorhaben, auf Medikamente zu verzichten, im Widerspruch steht. Insbesondere bei erblich bedingtem Haarausfall kann das Implantieren in der unmittelbaren Umgebung eines nicht mehr gesunden Follikels Probleme bereiten.

Haut und HaareDie passenden Medikamente verhindern dies und sorgen für ein gesundes Haarwachstum. Das Arzneimittel bewahrt die benachbarten Bereiche vor einem Haarverlust, unterstützt jedoch nicht den bereits verpflanzten Follikel. Setzt man nun zum Beispiel an der kahl gewordenen Stirn gesunde Follikel ein, dann kann es passieren, dass der dahinter liegende Teil im Lauf der Zeit dennoch kahl wird. Die eingesetzten Medikamente verlangsamen diesen Prozess zumeist deutlich.

Finasterid und Minoxidil

Minoxidil ist ein Medikament zur Gefäßerweiterung. Es trägt dazu bei, den Blutdruck zu senken. Als erwünschte Nebenwirkung regt das Mittel den Haarwuchs an. Die Pharmaindustrie erkannte schnell diesen Nutzen und stellte eine Tinktur zum Auftragen auf die Kopfhaut her. Minoxidil sorgt für eine bessere Haardichte nach der Transplantation. Die Haare wirken deutlich stärker. Minoxidil ist unter Umständen dazu in der Lage, den Haarausfall zu stoppen und gleichzeitig die Haarwurzel zum Nachwachsen des Haares anzuregen.

MedikamenteDer zweite wichtige Wirkstoff ist Finasterid, der ursprünglich auch für einen anderen Zweck geschaffen wurde. Er wurde vorerst gegen Beschwerden mit der Prostata eingesetzt. Hier tritt als positive Nebenwirkung ebenfalls ein vermehrtes Haarwachstum auf. Das rezeptpflichtige Medikament ist zur oralen Aufnahme gedacht. Finasterid beeinflusst den Stoffwechsel und insbesondere das Dihydrotestosteron. Dieser Botenstoff spielt bei der Entwicklung des androgenen Haarausfalls eine übergeordnete Rolle. Der Wirkstoff verzögert den Abbau des männlichen Hormons Testosteron in DHT. Infolgedessen verlängert sich die Anagenphase der Haare.

Für Menschen, die den Einsatz von Medikamenten scheuen, kann die PRP Methode, also die Behandlung mit Eigenblut, eine lohnende Alternative sein. Hierbei wird mit dem eigenen Blut das Zellwachstum angeregt und die Haare beginnen oftmals wieder zu sprießen.

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